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Sicherungsmethoden für WLAN-Netzwerke

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Eine Absicherung Ihres Funknetzwerkes verhindert unbefugte Zugriffe oder das Auslesen von Daten aus Ihrem privaten Heimnetzwerk. Die Art der Verschlüsselung wird im sogenannten Access-Point, also Zugriffspunkt, eingerichtet. In den meisten Fällen ist das Ihr DSL-Modem, wie z. B. Ihr 1&1 HomeServer, Ihre 1&1 Surf & Phone Box oder Ihr Repeater.

Ein Video zum Thema WLAN-Sicherheit finden Sie bei unserem Partner AVM.

Sofern für ein WLAN-Netzwerk ein Netzwerkschlüssel vergeben wurde, muss dieser Schlüssel in jedem Gerät eingetragen werden, welches per Funk auf das Netzwerk zugreifen soll. Zum Beispiel Ihr Smartphone, Ihre Spielkonsole, ein WLAN-fähiger Fernseher, DVD-Player oder ein Internetradio. In der Regel ist es nur einmal erforderlich, den Netzwerkschlüssel in jedem Gerät einzutragen. Danach wird die Verbindung mit diesem Netzwerk automatisch aufgebaut.

Verschlüsselungsmethoden

WPA- und WPA2-Verschlüsselung: WPA und WPA2 sind die Nachfolger der unsicheren WEP-Verschlüsselung und die aktuellen standardisierten Verschlüsselungsprotokolle. WPA bedeutet Wi-Fi Protected Access. Wir empfehlen, mindestens WPA, besser noch WPA2 zu verwenden.
Zusätzliche oder alternative Sicherungsmethoden
  • Namen des Funknetzwerkes (SSID) anpassen/verbergen: Ihr Funknetzwerk ist bei Auslieferung bereits mit einem Namen gekennzeichnet. Meistens beinhaltet dieser Name den Typ der verwendeten Hardware. Je nach Reichweite Ihres Funknetzwerkes können auch Nachbarn oder Passanten dieses Netzwerk sehen.

    Sie können in Ihrem Access-Point, also Ihrem DSL-Modem bzw. Router, diesen Namen jederzeit über die Benutzeroberfläche ändern und auch verbergen. Wir empfehlen Ihnen, einen Namen ohne Bezug zu Ihrer Person oder Adresse zu verwenden.

    Falls Sie den Namen verbergen, wird dieser nicht mehr angezeigt. Stellen Sie vorher sicher, dass Sie sich mindestens einmal mit jedem Gerät in Ihrem Heimnetzwerk mit dem Funknetzwerk verbunden haben. Falls Sie ein Gerät vergessen haben oder später hinzufügen möchten, ist es erforderlich, dass Sie das Gerät manuell verbinden. Alternativ können Sie den Netzwerknamen auch wieder auf sichtbar stellen, bis Sie die Einrichtung abgeschlossen haben.
  • MAC-Adressen-Filter einrichten: Jedes Gerät, das per LAN oder WLAN in ein Netzwerk eingebunden werden kann, verfügt über eine individuelle Nummer, die MAC-Adresse. MAC bedeutet in diesem Fall Media-Access-Control. Anhand dieser Nummer wird das Gerät eindeutig identifiziert.

    Bei der Verwendung eines MAC-Filters haben Sie die Möglichkeit, nur bereits bekannte Netzwerkgeräte auf Ihr Netzwerk zugreifen zu lassen. Ein Fremdzugriff mit einer unbekannten Hardware wird abgeblockt. Stellen Sie vorher sicher, dass Sie sich mindestens einmal mit jedem Gerät in Ihrem Heimnetzwerk mit dem Funknetzwerk verbunden haben, bevor Sie diesen Filter aktivieren. Falls Sie ein Gerät vergessen haben oder später hinzufügen möchten, ist es erforderlich, dass Sie das Gerät von Hand im MAC-Filter nachtragen.

    Wo die MAC-Adresse Ihres Netzwerkgerätes hinterlegt ist, finden Sie in der Regel auf der Internetseite des Herstellers.