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Empfehlungen zum Versand von E-Mails an 1&1 Postfächer



1&1 sieht sich in der Pflicht, seinen Nutzern einen vertrauenswürdigen und sicheren Dienst zur Verfügung zu stellen. Daher genießt die sorgfältige Bewertung eingehender E-Mails sowie das Vorgehen gegen unerwünschte Nachrichten höchste Priorität.
Für die Betreiber der einliefernden Dienste gelten folgende Hinweise:

Respektieren Sie den Wunsch der Empfänger, keine unerwünschten E-Mails zu erhalten
Sobald ein 1&1 Nutzer belegen kann, dass trotz eines entsprechenden Hinweises der Versand von unerwünschten E-Mails nicht eingestellt wurde, behalten wir uns vor, die entsprechenden Dienste dauerhaft zu sperren.

Beachten Sie gesetzliche Vorgaben
Beachten Sie die in Ihrem Land geltenden gesetzlichen Vorgaben. Für die USA sind dies z. B. der Can-Spam Act. Beachten Sie, dass Sie als Versender von Massenmails verantwortlich gemacht werden können, wenn Sie kein Einverständnis vom Empfänger eingeholt haben.

Beachten Sie die Empfehlungen der MAAWG Arbeitsgruppe
Die Messaging Anti-Abuse Working Group (MAAWG) erarbeitet in Zusammenarbeit mit großen und bedeutenden Anbietern von Dienstleistungen im Internet regelmäßig einen Leitfaden zum Versand von E-Mails, den Sie berücksichtigen sollten.

RFC-Konformität
E-Mails sowie die Kommunikation mit unseren Servern müssen den in den aktuellen RFC definierten Standards genügen.

Kein Empfang aus Dialup-Bereichen
Die E-Mail darf nicht direkt an unsere Mailserver aus Dialup-Netzen heraus zugestellt werden. E-Mails von Nutzern mit einer dynamischen IP-Adresse müssen über einen gegen Missbrauch gesicherten Smart-Host beziehungsweise SMTP-Relay-Server versendet werden.

Reverse DNS-Eintrag
Ein Reverse DNS-Eintrag (FQDN) des einliefernden Servers muss vorhanden sein.

Korrektes HELO
Ein sinnvolles und plausibles HELO/EHLO im Sinne der RFC 5321 muss gesendet werden.

Sender Policy Framework
Wir prüfen auf Wunsch des Kunden die SPF-Records. Die Absenderadressen von weitergeleiteten E-Mails sollten daher mittels SRS umgeschrieben werden.

Sicherung der versendenden Server gegen Missbrauch
Der einliefernde Server muss gegen unberechtigten Zugriff geschützt sein.

RBL-Listen
Wir prüfen verschiedene, etablierte RBL-Listen. Achten Sie darauf, dass Ihr Server nicht auf einer solchen Liste geführt wird. Diesen Sachverhalt können Sie unter DNSBL.info überprüfen.

Für Versender von Massenmails gelten folgende Grundsätze:

Bereinigung der Adresslisten
Der Versender muss E-Mail-Adressen sofort aus seinen Versandlisten entfernen, wenn nach dem Versenden an diese Adressen Hard-Bounces erfolgen. Werden Zustellversuche an zahlreiche unbekannte (oder mittlerweile deaktivierte) 1&1-Postfächer unternommen, erfolgt eine zeitweise Sperrung. Wir behalten uns in solchen Fällen auch dauerhafte Sperrungen vor.

Impressumspflicht
Der Auftraggeber beziehungsweise der Vertragspartner des Versenders, muss für den Empfänger klar erkennbar sein. Es empfiehlt sich, dass angeforderte Massenmails gültige, nicht-elektronische Kontaktinformationen des Versenders einschließlich der Telefonnummer und einer realen Anschrift beinhalten.

Double Opt-in
Versenden Sie E-Mails nur an Empfänger, von denen Sie das Einverständnis zum Empfang von Massenmails wie z. B. Newsletter haben. Empfehlenswert ist z. B. die Verwendung des Double Opt-in-Verfahrens.

Opt-out
Der Empfang von Massenmail (Newsletter, Werbung etc.) muss für den Empfänger schnell und einfach widerrufbar sein. Ein entsprechender Verweis sollte in einer jeweiligen E-Mail enthalten sein.

Whitelisting durch externe Anbieter
Als Versender von Massenmails empfehlen wir Ihnen die Teilnahme an der "Certified Senders Alliance". Weitere Informationen erhalten Sie hier.